Initiative Eine Welt e.V. Meinerzhagen

Wer den fairen Handel mit dem Einkauf seiner Produkte wirklich unterstützen will, sollte auf jeden Fall im Weltladen kaufen, denn

- viele Supermärkte haben zwar mittlerweile zum Beispiel Fairtrade-Kaffee im Sortiment und zahlen dafür auch den Mindestpreis, den das gleichnamige Siegel garantiert; ihr Geschäftsgebahren aber ist oft alles andere als fair. Eine-Welt-Akteure berichten von Koppelgeschäften, zu denen Kaffeeimporteure die Kleinbauern nötigen. Konkret sieht das so aus: Einkäufer nehmen den Kooperativen ihren fair produzierten Kaffee nur dann zu Fairtrade-Konditionen ab, wenn sie ihnen gleichzeitig eine bestimmte Menge davon zum Weltmarktpreis oder sogar darunter verkaufen. Der liegt aktuell bei knapp zwei Euro für ein Kilo Bio Arabica. Fairtrade zahlt das Doppelte. Doch solange das Angebot an fair produziertem Kaffee die Nachfrage weit übersteigt, sind die Kleinbauern gezwungen, sich auf den krummen Deal einzulassen. Aldi, Rewe, Edeka, Lidl und Kaufland, die 85% des Lebensmittelhandels in Deutschland beherrschen, nutzen, so scheint es, ihre Marktstellung weidlich aus. Die Ursprungsidee von Fairtrade, seine Produkte in alle Geschäfte zu bringen, erweist sich als Bumerang.

"Es ist im Sinne der Kaffeebauern, dass sie auch den konventionellen Markt beliefern" sagt Claudia Brück, Vorstandsmitglied von Fairtrade Deutschland. "Die Verträge dürfen aber nicht voneinander abhängen. Um Koppelgeschäfte zu entlarven, brauchen wir klare Hinweise." Das aber stürzt Erzeuger wie Fairhandelsorganisationen in ein Dilemma: Die einen müssen ihre Ernte verkaufen, die anderen wollen ihre Partner schützen. Das geplante Lieferkettengesetz könnte Abhilfe schaffen. Denn damit ließen sich unlautere Handelspraktiken sanktionieren - auch im konventionellen Sektor.

Im Weltladen kauft der Kunde "echte" Fair Trade Produkte, das heißt sie werden gerecht gehandelt. Gerecht sagt man deshalb, weil alle Menschen, die ein Produkt herstellen, im Handel auch gercht behandelt und bezahlt werden.

 

Duch die Mitgliedschaft im Weltladen Dachverband und durch den Einkauf bei Lieferanten, die im Weltladen Dachverband gelistet sind, kann der Kunde, der im Weltladen kauft sicher sein, dass die Produkte, die er dort kauft wirklich fair gehandelt werden. Die Weltläden, die den Button "Mitglied im Weltladen Dachverband" sichtbar angebracht haben, führen Produkte deren Produzenten und Lieferanten ständig kontrolliert und überprüft werden. 

 

Den höchsten Fair-Handels-Standard haben garantiert die Produkte im Weltladen!!